Abschiedsgottesdienst für Andreas Chucherko

Über das Wetter redet man, wenn man sich nichts zu sagen hat. So lernte ich es bei meiner Predigtausbildung. Nun beendet Andreas Chucherko seine dreijährige Ausbildung zum Pastoralreferent in unserer Gesamtkirchengemeinde, hat sie mit Bravour bestanden und fängt nun mit dem Wetter an. „Wie fühlt sich Regen an?“ Er frägt es nicht, weil er nichts zu sagen hat. Nein – die Sonntagslesung aus Jesaja 55, 10-11 ist sein Ausgangspunkt. Er hat was zu sagen. Er holt uns alle ab, indem er uns einbezieht. Jede*r für sich und doch gemeinsam machen wir uns Gedanken. Zusammensein – für Andreas ein zentrales Lebenselixier. In seiner letzten Predigt in unserer Gesamtkirchengemeinde konnten wir nochmal seinen Worten lauschen, passend zum Evangelium, in dem es ums säen und hören geht: „Wer Ohren hat, der höre!“ (Mt 13, 1-23). Dem zuzuhören, mit dem ich gerade zusammen bin, um und dann auf sich selbst hören zu können.

Andreas durfte viele gute Worte hören:

 

 

 

Anette Matrai, die den Gesamtkirchengemeinderat vertrat wählte die Beispiele wie es ist auf einen Berg zu steigen. „Lebensfreude, Ausdauer und Zielstrebigkeit gehören zu dir.“ „… immer fest im Glauben stehend … überzeugt und unermüdlich.“  So ihre lobenden Worte über Andreas Chucherko.

 

 

 

 

Kerstin Riedl brachte für viele gute Worte seitens der Ehrenamtlichen. Sie erlebten Andreas Chucherko als einen Menschen, dem sein Herz brennt, so wie den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. So erlebten sie ihn als Menschen, der sich mit seiner offenen Art einbringt, für die Dinge brennt, die er initiiert und verantwortet. Und seine Flamme nährt sich aus seiner lebendigen Gottesbeziehung und aus der Demut zu seiner Aufgabe und deren Verantwortung.

 

 

 

 

 

Ganz besonders liebevolle Worte haben die Jugendlichen aus der Jugendleiter*innenrunde gefunden. Mit persönlichen Worten, Mimik und Gestik haben sie zum Ausdruck gebracht, wie sehr sie Andreas geschätzt und gemocht haben - gleichzeitig jemand von Ihnen und doch Impulsgeber und kreatives Vorbild. Sprudelnd voller Ideen und ihrer Umsetzung. Man konnte hören und spüren wie wichtig, intensiv und wertvoll ihnen die Zeit mit Andreas war.

Zusammen zu sein, war auch ihnen ganz wichtig, so standen sie nach dem Gottesdienst nicht nur mit Blumen und Sprüchen Spalier, sondern luden ihn zur spannenden Schnitzeljagd ein. Viele fröhliche Jugendliche waren dabei und gestalteten Abschied mal anders.

 

Damit die vielen Dankeswort und liebevollen Wünsche Früchte tragen können für seine neue Aufgabe als Dekanatsjugendseelsorger und der Projektstelle: „Glaubenskommunikation mit jungen Erwachsenen“ stellte ihn Pfarrer Weber unter Gottes Segen.

 

Impressionen vom Abschied