St. Paulus

Hervorragend ist die herrliche Lage der St. Paulus-Kirche über dem alten Ortskern von Neckartenzlingen. Erbaut wurde die Kirche in den Jahren 1954-56 mit Architekt Albert Hänle.

Wer die Kirche betritt, dem fällt zunächst das große Glasfenster von Prof. Wilhelm Geyer an der Stirnseite des Altars auf, das den Titel "Die Christuspredigt des Paulus" trägt. In der Mitte des Bildes, ganz von Licht umgeben, ist der auferstandene Christus dargestellt. Um ihn herum steigen Verstorbene aus ihren Gräbern. Von oben stoßen Engel in die Posaunen, um die Toten zu erwecken (vgl. 1 Kor 15,52). Ganz unten sind Szenen der Leidensgeschichte zu sehen.

Die drei Buntglasfenster der Taufnische haben 1 Joh 5,7-8a als Grundlage: "Drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut." Dargestellt sind die Begegnung am Jakobsbrunnen, der Gekreuzigte und das Pfingstereignis.

Die Madonna auf der rechten Seite ist ein Geschenk einer einheimischen Familie an die zugewanderten Heimatvertriebenen.

An der Außenseite der Kirche findet sich ein Sgrafitto; links: Paulus schreibt im Gefängnis Briefe / rechts: Paulus verkündet die Botschaft von Tod und Auferstehung Jesu. 

 

Anschrift der St. Paulus-Kirche: Panoramastr. 8, 72654 Neckartenzlingen.

Mesnerehepaar Heidi und Gerhard Kreitschi.

Unter der Kirche befinden sich das Paulus-Forum (Gemeindesaal), das auch für private Zwecke gemietet werden kann. Hierfür wenden Sie sich bitte an Frau Ursula Rieger im Pfarrbüro Neckartenzlingen (Tel.: 07127/92314-0).

--> hier geht's zum Bericht der Einweihung des Paulus-Forums