„Einfach nur schön“
Familientag in Grötzingen in 2018 mit 200 Teilnehmern

„Ich kann es nicht in Worte fassen, wie schön es war“, so Gemeindereferentin Martina Jäger im Anschluss an den inklusiven Familiengottesdienst am vergangenen Sonntag in der katholischen Kirche in Grötzingen. Der „Chor ohne Barrieren“ von der Lebenshilfe Kirchheim hat den Gottesdienst im Rahmen des dekanatsweiten Familientages zu einer ganz besonderen Feier gemacht. Aus ganzem Herzen und mit ganzem Körpereinsatz haben die rund 30 Sänger und Sängerinnen den Kirchenraum mit Musik und Freude gefüllt. „Ich habe mir eine Träne verdrückt, so hat mich der Gottesdienst bewegt und berührt“, verriet eine Besucherin. Das gemeinsame Mittagessen mit über 150 Menschen eröffnete Tobias Haas als Seelsorger für Menschen mit Behinderung mit ausdrucksstarken Gesten. Das Team um Pastoralreferent Thomas Hermann sorgte für die Bewirtung und hat sich darüber hinaus ein buntes Spektrum an Spielstationen ausgedacht. Rund 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene wanderten nachmittags von einer zur anderen Station, um den Rollstuhlparcours zu meistern oder den Kirchenvorplatz mit Malkreide zu verschönern oder den „Tower of Power“ gemeinsam zu bauen. Thomas Hermann war begeistert darüber, wie jeder sich auf seine Weise eingebracht hat: „Es ist für uns als Gemeinde ein Gewinn, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und offen für andere zu sein. Von daher gerne noch einmal!“

Dr. Ute Rieck, Dekanatsreferentin für Öffentlichkeitsarbeit

7. Familientag der SE Neckar Aich

Gottes Spuren suchen (GPS) – unter diesem Motto trafen sich am Sonntag, 25. Juni ca. 55 Erwachsene, Jugendliche und Kinder auf dem CVJM-Gelände „Plätzle“ zwischen Aich und Bonlanden zum diesjährigen Familientag der SE Neckar Aich.

Traditionell wurde mit der Familientagsversion von „Kommt, sagt es allen weiter...“ gestartet. Salat, Würstchen und Stockbrot lieferten anschließend die nötige Energie für das folgende Geocaching. Im Gegensatz zum letzten Jahr war uns Petrus dieses Mal wohlgesonnen und sorgte für ideales Wetter: sonnig, nicht zu heiß und ab und zu ein frischer Wind. Daher war die „Schatzsuche“ auch etwas umfangreicher ausgelegt.

Noch schnell die passende App fürs Geocaching auf die Handys gezogen, dann gingen drei Gruppen auf „Schatzsuche“. Es galt mehrere Caches zu finden, die mit kleinen Schätzen (Muscheln, Perlen, …) und Teilen eines Puzzles gefüllt waren. Doch nicht nur moderne Technik war für eine erfolgreiche Suche wichtig, sondern auch Köpfchen. Um an die Koordinaten einiger Caches zu gelangen, mussten die Teilnehmer nämlich erst jeweils ein Rätsel lösen. Besonders hier zeigte sich, wie wichtig es ist, in der Gruppe zusammenzuarbeiten, denn nur gemeinsam kommt man ans Ziel. Dies galt dann auch für das Puzzle: nur wenn alle Gruppen ihre Puzzleteile finden, wird das Bild am Ende komplett.

Dennoch gab sowohl innerhalb der Gruppen wie auch zwischen den Gruppen den Wettbewerb, wer das Schatzkästchen am schnellsten findet oder das Rätsel als Erster löst.

Nach erfolgreicher Schatzsuche gab es dann die Möglichkeit, sich bei Kaffee, Kakao und Kuchen zu stärken und sich über die Erlebnisse der Schatzsuche auszutauschen („Da waren überall Ameisen und das Döschen ganz tief unten im Baumstumpf...“). Und während sich einige dann gleich wieder in die nächsten Aktivitäten wie Fußball, Federball, Slackline u.a. stürzten, nutzten andere die Möglichkeit zu einem gemütlichen Plausch mit alten und neuen Bekannten.

Am späten Nachmittag fand dann der Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel statt. Ausgehend von der biblischen Erzählung über den „Schatz im Acker“ konnten wir erfahren, welche Schätze Gott uns schenkt – von oft übersehenen Kleinigkeiten aus der Natur wie Schneckenhäuser, schöne Steine oder Blumen über größere Schätze wie die Liebe von und zu lieben Menschen, bis hin zum größten Schatz: Gottes Liebe zu uns.

Als Andenken bekam jeder ein Schatzkistchen mit einem Goldschatz, das aber (vor allem nach Verzehr des „Schatzes“) auch reichlich Raum bietet für die jeweils eigenen Schätze.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und an alle, die den Tag vorbereitet haben oder direkt am Familientag tatkräftig mitgeholfen haben.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, besonders beim Fackellauf am 21.01.2018 in Neckartenzlingen oder beim nächsten Familientag.

Judith Kraus