Am 21. Oktober fuhren wir, alle Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Neckar-Aich, zum Schloss Einsiedel (nahe Kirchentellinsfurt) um dort gemeinsam ein schönes Wochenende zu verbringen.

Angekommen bezogen wir unsere Zimmer und spielten Spiele um uns kennenzulernen. Als wir uns dann alle gut kannten, setzten wir uns an den bereits vom Küchendienst gedeckten Tisch und aßen  Spaghetti Bolognese, die der Hausmeister selbst gekocht  hatte.

Nach der Mittagspause gab es fünf Stationen unter dem Motto „Spannende Experimente und Erfindungen“, die uns sehr gefallen haben. Nachdem die Stationen ausgewertet wurden freuten sich zwei Gruppen über einen gemeinsamen Sieg.

Wir hatten darauf ein wenig Freizeit und aßen dann zu Abend. Vom Abendessen gestärkt machen wir uns auf eine Nachtwanderung durch den Wald. Es war sehr gruselig, da wir keine Taschenlampen benutzen durften, es hat aber trotzdem allen großen Spaß gemacht. Danach saßen wir noch gemeinsam um ein Lagerfeuer. Zum Abschluss des Tages haben wir noch einen lustigen Film geschaut und sind dann völlig ermüdet ins Bett gegangen.

Nach einem guten Schlaf und einem leckeren Frühstück, bereiteten wir einen kleinen Weggottesdienst im freien vor. Nach dem Gottesdienst putzten wir das Haus und als wir damit fertig waren gab es Mittagessen. Dann spielten wir draußen noch einige Spiele. Leider wurden wir dann schon von unseren Eltern abgeholt.

Es war ein sehr schönes Wochenende.

von Gero Schmid

Ministrantenwochenende 2016 - Tatort: Schloss Einsiedel

Am zweiten Adventswochenende 2016 haben sich 35 junge und ältere Minis in das Jugendhaus Schloss Einsiedel bei Kirchentellinfurt aufgemacht, um für ein Wochenende Bürgerinnen und Bürger des Schlosses zu werden.

Sehr schnell stellte sich heraus, dass die Bügerinnen und Bürger mit sehr vielen Tatorten beschäftigt waren. Nicht zuletzt weilten drei Mörder in dem Schloss, die heimlich und im Stillen ihr Unwesen trieben. So mussten alle immer wachsam und auf der Hut sein. Schließlich wusste man nie, welchen Bürger es als nächstes treffen würde. Doch die BürgerInnen waren wachsam und sorgten dafür, dass die Mörder sehr schnell in Untersuchungshaft kamen und ihr gerechtes Urteil erhielten.

Die älteren Minis reisten bereits am Freitag an. Nachdem die Zimmer bezogen waren, ging es in die Küche zur gemeinsamen Maultaschen-Kochaktion. Besonders spannend war dabei, dass es für alle Beteiligten das erste Mal war und das doppelte Rezept sich als besonders reichhaltig herausstellte.

Am Samstagvormittag kamen dann die jüngeren Minis dazu. Damit das Kennenlernen leichter fällt und noch dazu Spaß macht, haben die Minis verschiedene Kennenlern- und Gemeinschaftsspiele gemacht. Am Ende des Vormittags war dann eine starke Gemeinschaft spürbar.

Der Nachmittag war dann von verschiedenen "Tatorten" bestimmt, an denen die Minis in Kleingruppen unterwegs waren.

Am ersten "Tatort" wurden die Minis zu kleinen Softwarhackern, die den Code eines Computerprogramms knacken mussten.

Der zweite "Tatort" entführte die Minis in ein brennendes Hotel. Während ein Teil der Gruppe sich in Sicherheit bringen konnte, mussten die andere Hälfte noch aus dem Hotel gerettet werden.

Am vorletzten Tatort wurde dann aus den Minis eine Gruppe von Dieben, die in ein Museum eingebrochen waren. Dort gab es ein sehr wertvolles Dinosaurierei, das sie unbedingt aus dem Museum sicher transportieren sollten. Doch dafür mussten sie sich eine gute und stabile Verpackung überlegen, damit es den Fluchtweg aus dem Museum heil übersteht.

Zuletzt ging es dann zum Tatort Küche. Dort hatten die Kleingruppen die Aufgabe einen Kuchen zu backen. Neben den Grundzutaten für einen Rührkuchen standen den Minis einige Zutaten zur Auswahl, die sie ihrem Teig hinzufügen konnten und so einen individuellen Gruppenkuchen backen konnten.

Am Ende der Backaktion trafen sich alle Gruppen im Speisesaal und "pimpten" ihre Kuchen auf. Dafür standen neben Smarties, Schokostreusel und Gummibärchen jede Menge andere Zutaten zur Auswahl. Dabei entstanden tolle Kuchen, die von den Minis beim gemeinsamen Filmabend im Rittersaal mit Freude verspeist wurden.

Insgesamt war das wieder einmal die Zeit viel zu kurz und der Sonntagnachmittag viel zu schnell da. So dass sich viele Minis sicher schon auf das Mini-Wochenende im nächsten Jahr freuen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Mini-LeiterInnen, die dieses Wochenende mitbetreut und gestaltet haben.