Der Flohmarkt 2020 fällt aus

Leider muss der diesjährige Flohmarkt im September wegen der Corona- Pandemie abgesagt werden.

Insbesondere aus einigen Ländern in Afrika haben wir Nachrichten, dass zwar das Virus noch keinen größeren Schaden angerichtet hat, aber die verordneten Marktschließungen zu Lebensmittelknappheit und zu Hunger in Teilen der Bevölkerung führt.

In einem von uns geförderten Projekt in Nigeria (Beginn e.V.), werden zum Beispiel größere Mengen Reis aus Spendenmitteln gekauft und an Bedürftige verteilt.

 

Unsere Projekte benötigen also auch dieses Jahr unsere Hilfe.

Um diese Hilfe dieses Jahr leisten zu können, bitten wir um Spenden.

IBAN: DE63 6115 0020 0048 5015 23, SWIFT-BIC: ESSLDE66XXX; Stichwort: Flohmarkt 2020

Schon im Voraus besten Dank.     Flohmarktteam

Partner- Projekt 1: Stadt Nanka, Nigeria, im Bundesland Anambra,

Seit 2006 unterstützen wir als Hilfe zur Selbsthilfe BEGINN e.V. mit einem Kindergarten und einer Schule mit ca. 300 Kindern und einer Leprastation mit ca. 100 Kindern u.120 Familien.

Einzelheiten:

  • Übernahme der Ausbildungskosten
  • Kostenbeteiligung an der Errichtung und Instandhaltung von Gebäuden und Einrichtungen (z.B. Wassertank zur Aufnahme von 45.000 l Brauchwasser)
  • Förderung der Integration in das Berufsleben
  • Übernahme z.B. der Impf- Kosten
  • Bau eines Waisenhauses in Etiti Village, Start: 10/2017
  • Einrichtung und med. Ausstattung eines Erste Hilfe Raums in St. Anthony's , Nanka
  • Unterstützung der Berufsschule St. John's in Neni
  • Verstärkte  Unterstützung der Leprastation in OJI  (Schwerpunkt: Lebensmittel)

Derzeitige „Lage“

Wie vielerorts in Afrika hat Corona das Leben durcheinandergebracht. Der Virus hat noch keinen größeren Schaden angerichtet, aber die verordneten Marktschließungen hat zu Lebensmittelknappheit und Hunger in Teilen der Bevölkerung geführt. Die Schulen wurden geschlossen.

 Auch aus Flohmarktmitteln wurde über die dortige Kath. Kirche 1000 Säcke Reis an die Bedürftige verteilt.

Partner- Projekt 2: MONTE CASSINO GIRLS’ HIGH SCHOOL

Dies ist eine Schule für Mädchen mit angeschlossenem Internat in der Stadt Macheke, im Südosten von Simbawe mit ca. 400 Mädchen

Seit 2008 unterstützen wir als Hilfe zur Selbsthilfe diesen Partner.

Einzelheiten:

  • Übernahme der Ausbildungskosten für sozial schwache Mädchen
  • Kostenbeteiligung an der Errichtung und Instandhaltung von Gebäuden und Einrichtungen
  • Medizinische Hilfe
  • Landwirtschaft zur Unterstützung der Eigenversorgung

Derzeitige „Lage“

Der Schulbetrieb ist wegen Corona- Gefahr seit März 2020 ausgesetzt, es gibt z.Z. also keine Schülerinnen.

Lehrer und Betreuer müssen weiter bezahlt werden.

Partner- Projekt 3: Caritas Komlo im Süden von Ungarn

Einzelheiten:

Die  Caritas Komó betreut ca. 25 Sinti und Roma- Kinder in ihrem 2-zügigen Kindergarten.

Die Kinder werden morgens nach ihrer Ankunft gewaschen, gegebenenfalls entlaust und ordentlich angezogen.

Nach einem gemeinsamen Frühstück gehen sie in ihre Gruppe, die von erfahrenen Erzieherinnen geleitet wird. Dort verbringen sie den Tag wie unsere Kindergartenkinder.

Außerdem gibt es ein gemeinsames Mittagessen.

Der Besuch des Kindergartens ist kostenlos, da die Kinder aus extrem armen Familien kommen.

Durch den Besuch  des Kindergartens sollen sie an ein geregeltes Leben herangeführt werden, was ihnen dann den Übergang in die Schule erleichtern soll.

Es hat sich im Laufe der Jahre gezeigt, dass durch den regelmäßigen Besuch des Kindergartens die Familien der Kinder eher zur Sesshaftigkeit neigen, als die Familien von Kindern, die nicht in den Kindergarten gehen.

Da, wie bereits erwähnt, der Besuch kostenlos ist, muss ein Großteil der Kosten über Spenden abgedeckt werden.

Jeder Euro hilft! Und jeder Euro kommt an!

Helfen auch Sie mit, diesen Kindern eine Zukunft zu bieten.

Derzeitige „Lage“

Der Kindergartenbetrieb war, wie bei uns, wegen der Corona- Gefahr seit März 2020 geschlossen.  Die laufenden Kosten, z.B. für die Angestellten, bleiben.

Partner- Projekt 4:

Es handelt sich um den Bau eines Kindergartens und einer Grundschule in Ifite-Ogwari, einer Stadt im Bezirk Onitsha in Nigeria.

Seit 2018 unterstützen wir als Hilfe zur Selbsthilfe diesen Partner.

Einzelheiten:

Die dort lebenden Menschen seien, so Pfarrer Dr. John Ekwunife, der längere Zeit in der Kirchengemeinde Neckartenzlingen tätig war und zugleich für die Verbindung zum Projekt sorgt, überwiegend Bauern, denen es sehr schwer falle, über die Runden zu kommen. Die Bevölkerung der Gemeinde wachse aufgrund der hohen Geburtenrate kontinuierlich. In der neu gegründeten Gemeinde sollen Einrichtungen geschaffen werden, in denen vor allem die sozialen Bedürfnisse und die Ausbildung der Kinder gewährleistet werden könne.

Derzeitige „Lage“

Um die wegen der Corona-Pandemie sehr negativen Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung zu lindern und dabei vor allem den Armen zu helfen, gehe die finanzielle Hilfe auch in diese Region. So werden Mittel aus den Flohmarkterlösen zum Kauf von Reis verwendet.  „BEGINN e.V.“, eine gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Deutschland, die im Volksmund als „Option für die Armen“ bekannt ist, mit Pfarrer Dr. Martin Joe Ibeh der fast jedes Jahr beim Flohmarkt den Gottesdienst zelebrierte,  gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass es mit dieser Aktion wieder möglich gewesen sei, insbesondere den Armen und Schwachen zu helfen. Auch die Freude vom dortigen Bischof Okpaleke, dessen Diözese Ekwulobia 500 Säcke Reis verteilte, war groß.