Bempflingen

St. Peter



Die St. Peterskirche in Bempflingen besticht durch ihren einzigartigen Baukörper. Dieser hat die Form eines Schiffes mit hoch aufragendem Bug. Gleichzeitig erinnert sie auch an die Kirche von Le Corbusier in Ronchamp in Frankreich.

Erbaut wurde sie in den Jahren 1960 bis 1962 von Architekt Lütkemeier. Im Inneren fällt das ganz in blau gehaltene Fensterband von Prof. Wilhelm Geyer auf: Es beginnt links hinten mit der Berufung der ersten Jünger Petrus und Andreas und endet rechts hinten mit der Übergabe des Leitungsamtes an Petrus. Er sitzt auf dem Bischofsstuhl und hält den Schlüssel in der Hand. Wenn man den Blick entlang der Fensterbank schweifen läßt, so fällt im Scheitelpunkt der Hahn ins Auge, der an den Verrat erinnert.

Außerdem stößt das Auge beim Betreten der Kirche auf den großen Christuskörper in Kreuzesform im Chorraum. Es ist dies ein frühes Werk des Künstlerpfarrers Sieger Köder, Ellwangen. (An der rückwärtigen Wand befinden sich Platten des alten Tabernakels; ebenfalls ein Werk von Sieger Köder). 1992 wurde die St. Peterskirche renoviert. Altar, Ambo und Tabernakel schuf dabei der Künstler Joachim Maria Hoppe, München. Auch eine neue Orgel der Firma Klais in Bonn wurde im Jahr 2000 eingebaut.

Die St. Peterskirche in Bempflingen gehört zur Kirchengemeinde St. Paulus, Neckartenzlingen.

 

Anschrift der Kirche St. Peter: Hasengartenweg, 72658 Bempflingen

 

An die Kirche ist das Gemeindehaus angebaut. Es kann auch für private Feiern angemietet werden. Die Belegung macht unsere Mesnerin und Hausmeisterin Katica Santner.